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Schiff ahoi! - Segeltörn auf der "Zeemeeuw" 2012 PDF Print option in slimbox / lytebox? (info) E-mail
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segelfreizeitEine Woche an Bord des Küstensegelschiffes "Zeemeeuw" auf Ijsselmeer und Wattenmeer. Gemeinsam Segelsetzen, kochen und entspannen. Wir entdecken die Westfriesischen Inseln, und tolle holländische Hafenstädte laden zum Bummeln ein. Gemütliche Abende an Bord lassen den erlebnisreichen Tag  ausklingen.


Freitag, 5. –  Freitag, 12. Oktober 2012

13 - 17 Jahre

Die zeitliche Reihenfolge der Anmeldung ist entscheidend.

Teilnehmerbeitrag:  370 €
(50 €  Anzahlung werden bei der Anmeldung fällig)

Mit dabei: Werner Ruffing


Teilnehmerbericht von 2011:

35 „Überlebende“ bei Segeltörn in Holland –
Herbstfreizeit der Jugendförderung Speyer

Das Ijsselmeer neu entdeckt: 28 Jugendliche, vier Betreuer, ein Maat, ein Skipper und ein Schiff namens „Zeemeuw“ haben vom 7.-14. Oktober Ijsselmeer und Wattenmeer durchkämmt.
1. Tag: Um 8:45 Uhr trafen wir uns vor dem Eingang der Jugendförderung. Durch Stau in ganz Speyer verursacht, verspätete sich der Bus um eine Stunde. So fuhren wir erst um 10 Uhr ab. Während der rund zehnstündigen Fahrt machten wir viermal Rast, unter anderem in einem holländischen McDonalds. Letzten Endes kamen wir um kurz nach 20 Uhr in Harlingen an, dort mussten wir bei Regen und Wind das Schiff mit unseren Koffern beladen. Dann machten wir eine kleine Erkundungsreise durch das Schiff und eine erste Einführung ins das Leben auf dem Segelschiff in „perfekt holländischem Deutsch.
Ergebnis: 35 Überlebende.

2. Tag: Nachdem wir um 8 Uhr aufgestanden waren (Küchendienst), frühstückten wir das erste Mal gemeinsam im Gemeinschaftsraum. Danach lernten wir die Grundkenntnisse des Segelns. Kurz darauf bereiteten wir das Schiff zum Auslaufen vor und segelten (natürlich bei Regen) nach Workum. Das erste Segel, welches wir setzten, war die „Fock“.
Die „Großen“ erklärten den „Kleinen“ was sie zu tun hatten. Beim Mittagessen waren wir noch auf hoher See. Als wir endlich im Workumer Hafen angelegt hatten, konnten wir uns in einem kleinen Supermarkt für den nächsten Tag Chips- und Colavorräte kaufen.
35 Überlebende.

3. Tag: Wir legten in Workum ab und segelten vom Ijsselmeer zurück ins Wattenmeer. Auf dem Weg zogen wir zwei von fünf Segel hoch oder runter. Wieder bei Regen. Diese waren die „Fock“ und das „Großsegel“. Wir landeten beim ältesten Leuchtturm von Holland, der auf Terschelling steht. Die meisten kamen nach einem schönen Strandspaziergang wieder auf die „Zeemeuw“, einige gingen noch in den Supermarkt und deckten sich, wie jeden Tag mit Chips, Cola und Vla, der typischen niederländischen Süßspeise, ein.
35 Überlebende.

4. Tag: Bei Windstärke 9, sagte der Skipper, wir könnten nicht lossegeln. Deshalb blieben wir auf Terschelling. Einige schwammen ein paar Minuten im Hafen bei eiskalten 16°C Wassertemperatur. Gefühlte 3°C. Andere besuchten das Wrackmuseum, wo die meisten an Land gespülten und durch Tauchgänge gefundenen Habseligkeiten der untergegangenen Schiffe ausgestellt waren. Wie bisher jeden Tag regnete es. Der Leiter der Segelfreizeit Werner Ruffing durfte seinen Geburtstag mit uns verbringen. Nach einem weiten Strandspaziergang, weiteren Dosen Cola und ein paar Runden „Poker“, „Ochs“ oder sonstigen Spielen gingen wir abends zum Bowlen in ein nahegelegenes Hotel.
35 Überlebende.

5. Tag: Der Küchendienst musste um 5:30 Uhr aufstehen. Wir erfuhren erst nachher, dass wir wegen dem starken Wind erst um 12 Uhr lossegeln konnten. Doch dann segelten wir los und starteten unseren Weg wieder zurück ins Ijsselmeer, diesmal in das hübsche Städtchen Makkum. Müde von der langen Fahrt und den Klängen der Gitarre und des wundervollen Gesanges ins Bett:
35 Überlebende.

6.Tag: Aufstehen um 8:00 Uhr. Erst frühstückten wir bevor wir zum ersten Mal vier von fünf Segeln setzten, und zwar das „Großsegel“, die „Fock“, das „Klüver“ und den „Besan“. Wie immer regnete es. Gegen 16 Uhr legten wir bei Stavoren an.
35 Überlebende.

7.Tag: 8:00 Uhr Frühstück. Um 10.30 Uhr segelten wir nach Franeker. Ungefähr zwei Stunden vor unserem Ziel fingen wir an das Deck zu schrubben. Da viele schon dadurch nass wurden machten wir anschließend eine Wasserschlacht und ein Wasserbad im Ijsselmeer. Danach hatten wir erst mal Freizeit. Abends veranstalteten wir einen „Bunten Abend“ mit vielen lustigen Spielen. 
35 Überlebende

8.Tag: Um 7.30 Uhr mussten wir aufstehen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen. Alle waren etwas betrübt darüber, dass es der letzte Tag war. Nun war für manche die Möglichkeit gegeben das älteste Planetarium, das noch funktioniert, zu besichtigen, bevor es zurück in den Heimathafen Harlingen ging. Danach luden wir das Gepäck in den Bus und fuhren entspannt nach Hause.
32 Überlebende, denn drei blieben zurück, der Maat, der Skipper und das Schiff.

Autoren:
Leah Scheepers, Nina Schotthöfer und Simon Becht (3 Überlebende)